SAP Basis Technische Einstellungen zum Workload-Monitor - SAP Admin

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Technische Einstellungen zum Workload-Monitor
SAP Basis und SAP Security Support on Demand zum Festpreis
Ein erster wichtiger Schritt war die Einführung von Playbooks, um unsere Arbeit zu professionalisieren. Damals waren SAP-Installationshandbücher echte Wälzer mit hunderten von Seiten, die sich oft im Kreis drehten und alles andere als leicht verständlich waren.

Beinahe jeder hat im Laufe seines Berufslebens Kontakt mit SAP-Systemen. Vielleicht als Anwender, Entscheider oder Entwickler. Denn wenn ein Unternehmen SAP einsetzt, kommt es in allen Bereichen vor. Von HR über Marketing, Operations bis zu Business Intelligence. Doch nur die Wenigsten kommen mit den Systemen hinter den Anwendungen in Kontakt: „SAP Basis“ steht für die Systemadministration und die Plattformbasis jedes SAP-Systems. SAP-Systeme sind häufig beinahe wie das Betriebssystem von Unternehmen. Die gesamte Planung und Verwaltung fußen auf unterschiedlichen SAP-Modulen. Analog dazu ist SAP Basis das „Betriebssystem“ für die SAP-Anwendungen im Unternehmen.

Das Verständnis für die Struktur und Funktionsweise des Systems ist insbesondere für die IT-Administration wichtig. Nicht umsonst ist „SAP Basis Administrator“ ein eigenes Berufsfeld. Auf der Seite www.sap-corner.de finden Sie nützliche Informationen zu diesem Thema.
Ermitteln Engpässe
Aus den bisher beschriebenen Regeln für das Erstellen der Statistiksätze ergibt sich, dass die RFC-Profile im Workload-Monitor nicht die gesamte RFC-Last erfassen, da Statistiken nur jeweils für die teuersten fünf Destinationen und die fünf teuersten Aufrufe (jeweils pro Transaktionsschritt) erfasst werden. Allerdings können Sie die Grenze, wie viele Destinationen und Aufrufe erfasst werden sollen, mit dem Profilparameter stat/rfcrec verändern. Wenn Sie diesen Parameter nicht ändern, hat er den Wert 5. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass mit der Standardeinstellung 5 bereits 50 % bis 90 % der RFC-Last erfasst werden. Dieser Wert hängt von der Größe des Systems ab. Die Erhöhung des Parameters stat/rfcrec führt zu einer erhöhten Last für den Statistikkollektor und kann damit auch Performanceprobleme verursachen. Sie sollten daher im Normalfall die Standardeinstellung nicht verändern.

Im Feld RFC+CPIC Time der Einzelsatzstatistik und des Workload-Monitors finden Sie die Gesamtzeit des RFC-Aufrufes. Bei einem aRFC umfasst dies die Phasen 1 bis 3 der obigen Aufzählung. Als Faustregel sollte die RFC-Zeit hier nicht mehr als 50 ms pro Aufruf dauern. Beim synchronen RFC umfasst diese RFC-Zeit die Phasen 1 bis 5. Damit ist klar, dass die RFC-Zeit hier größer als die Roll-Wartezeit sein muss.

Mit "Shortcut for SAP Systems" steht ein Tool zur Verfügung, das einige Aufgaben im Bereich der SAP Basis erheblich erleichtert.

Das entsprechende SAP-Basis-Team bietet Unterstützung der 24/7-Systeme.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.


Bei traditionellen Datenbanksystemen operiert im SAP-Umfeld auf einer Datenbank in der Regel nur eine Datenbankinstanz.
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