SAP Basis SWU9 Trace der Komponente BC-BMT-WFM - SAP Admin

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SWU9 Trace der Komponente BC-BMT-WFM
Faustregeln
Das Betriebssystem verwaltet zwei Typen von Speicher, den lokalen Speicher (Local Memoryoder Heap Memory) und den globalen Speicher (Shared Memory). Lokaler Speicher ist immer genau einem Betriebssystemprozess zugeordnet, d. h., nur dieser eine Prozess kann diesen Speicherbereich beschreiben bzw. von ihm lesen. Shared Memory ist dagegen mehreren Betriebssystemprozessen zugänglich. So liegen z. B. alle SAP-Puffer im Shared Memory, weil alle SAP-Workprozesse einer SAP-Instanz die SAPPuffer beschreiben und von ihnen lesen müssen. Daneben wird für jeden SAP-Workprozess lokaler Speicher angelegt. Zum lokalen Speicher eines SAP-Workprozesses gehören z. B. der SAP Cursor Cache und der Eingabe-/Ausgabe-Puffer für die Übertragung der Daten von der bzw. zu der Datenbank. Die Summe aus lokalem Speicher und Shared Memory ist der virtuell allokierte Speicher. Befinden sich mehrere SAP-Instanzen oder eine SAP-Instanz und eine Datenbankinstanz auf einem Rechner, können die Prozesse einer Instanz immer nur auf den Shared Memory »ihrer« Instanz zugreifen, nicht aber auf die globalen Objekte anderer Instanzen.

Sie verursachen eine hohe CPU-Auslastung und eine hohe Schreib-/Leselast. Dies kann zu einem akuten Hardwareengpass auf dem Datenbankserver führen, der dann die Performance anderer Programme beeinträchtigt. Sie blockieren SAP-Workprozesse für eine lange Zeit. Aufträge von Benutzern können demnach nicht sofort bearbeitet werden, da zunächstauf freie Workprozesse gewartet werden muss. Dies kann zu Wartezeiten in der Queue des SAP-Dispatchers führen. Sie lesen viele Datenblöcke in den Datenpuffer des Datenbankservers und verdrängen dadurch die Daten, die von anderen SQL-Anweisungen benötigt werden. Diese Daten müssen anschließend von der Festplatte nachgelesen werden. Damit verlängert sich auch die Ausführungszeit anderer SQL-Anweisungen.

Die Webseite www.sap-corner.de bietet viele nützliche Informationen zum Thema SAP Basis.
Monitoring
Die Erfahrung zeigt, dass die Performance drastisch einbricht, wenn der SAP Extended Memory erschöpft ist. Ein produktives Arbeiten mit Instanzen ist in einer derartigen Situation in der Regel nicht mehr möglich. Die Überwachung des SAP Extended Memorys muss daher höchste Priorität haben. Grundsätzlich sollten Sie Extended Memory eher verschwenderisch allokieren. Nicht verwendeter Extended Memory wird vom Betriebssystem ausgelagert. Als grobe Faustregel gilt: Mindestens 6 bis 10 MB Extended Memory sollten pro Benutzer allokiert werden. Etwa 70 bis 120 % des physischen Hauptspeichers des Rechners können als Extended Memory allokiert werden. Diese Faustregeln sind natürlich stark release- und applikationsabhängig. Sie müssen allerdings dafür sorgen, dass der vorhandene Auslagerungsspeicher des Betriebssystems (Swap Space) groß genug ist und das Betriebssystem die gewünschte Größe an Speicher überhaupt verwalten kann. Weitere Informationen dazu finden Sie in Kapitel 6, »Speicherkonfiguration«.

Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der SAP-Administration. So können Basis-Dienstleistungen auch bei SAP gemietet oder im Rahmen von Managed Services bei einem externen Dienstleister bezogen werden.

Einige fehlende Funktionen in der Basisadministration werden durch "Shortcut for SAP Systems" ergänzt.

Sie erhalten so eine Liste der 25 größten internen Tabellen.

Schluss mit der unübersichtlichen Zettelwirtschaft macht die Freeware Scribble Papers. Allerdings eignet sich das Tool auch dazu, neben Notizen Textdokumente und Textschnipseln aller Art abzulegen, zu strukturieren und schnell aufzufinden.


Muss von der Festplatte gelesen werden, liegen die Zeiten bei bis zu 10 ms.
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