SAP Basis SM37 Einfache Jobauswahl - SAP Admin

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SM37 Einfache Jobauswahl
Lösungskonzepte Basisbetrieb: von Übernahme der Betriebsverantwortung, 24/7 bis Unterstützung bei Bedarf (Vertretung, Urlaubsvertretung)
Anhand der Workload-Analyse diagnostizieren Sie ein allgemeines Performanceproblem. Anhand des Vergleichs der Workload-Daten für unterschiedliche Tage grenzen Sie das Problem auf einen bestimmten Zeitraum ein. Auffällig sind in diesem Zeitraum hohe Datenbankzeiten, insbesondere für logische Änderungen. Bei näherer Analyse der Fehlerprotokolldatei der Datenbank stellt sich heraus, dass nachts ein Archiver Stuck aufgetreten ist. Ein Archiver Stuck tritt bei einer Oracle-Datenbank auf, wenn das Archive-Verzeichnis für Redo-Log-Dateien voll ist. Somit kann keine Redo- Information mehr geschrieben werden; die Datenbank und damit auch die SAP-Instanzen bleiben stehen. Nachdem das Problem behoben worden ist, setzen Datenbank und SAP-Instanzen ihre Arbeit ohne Fehler fort. Morgens wird das Problem vom Datenbankadministrator behoben. Im Tagesmittel führt der Archiver Stuck an diesem Tag zu erhöhten Datenbankzeiten (insbesondere für logische Änderungen). Diese suggerieren bei der Analyse des Workload-Monitors eine schlechte Datenbankperformance, obwohl diese in Wirklichkeit gut ist, nachdem das Problem behoben wurde.

Administratoren müssen häufig einen Teil oder die gesamte Datenbank replizieren, zB um ein System-Backup zu erstellen oder ein Upgrade zu testen, bevor es in die Produktion übernommen wird. In der Vergangenheit war dies bei den meisten Datenbanken überraschend schwierig zu bewerkstelligen. Mit HANA funktioniert die Replikation sofort und bietet umfangreichere Funktionen und eine bessere Kontrolle als frühere Datenbanken.

Einige nützliche Tipps aus der Praxis zum Thema SAP Basis finden Sie auch auf der Seite www.sap-corner.de.
NUTZEN VON STANDARDISIERUNG ALS GRUNDLAGE FÜR OUTSOURCING
Durch Einstellung der Profilparameter der SAP-Speicherverwaltung (Memory Management) legen Sie fest, wie viel virtueller Speicher von einer SAP-Instanz allokiert wird. Dabei kann virtuell mehr Speicher allokiert werden,als physisch vorhanden ist. Mit dem SAP-Speicherkonfigurationsmonitor überwachen Sie die Größe und die Nutzung der SAP-Speicherbereiche. Dabei ist zu beachten, dass keine Verdrängungen in den SAP-Puffern auftreten (Ausnahme: Programmpuffer mit bis zu 10.000 Verdrängungen pro Tag) und dass weder Extended Memory noch der Roll-Puffer ausgeschöpft sind.

Um einen Überblick über die CPU-Auslastung der letzten 24 Stunden zu erhalten, wählen Sie im Betriebssystemmonitor die Analyse Vorige Stunden > CPU. Sie gelangen auf den Bildschirm Vorige Stunden CPU. Die Bedeutung der Felder ist dieselbe wie im Hauptbildschirm, nur sind die Werte über eine Stunde gemittelt. Einen ähnlichen Überblick gibt es auch für die Hauptspeicherbelegung (Vorige Stunden > Speicher) und für den Auslagerungsspeicher etc..

Basisadministratoren steht mit "Shortcut for SAP Systems" eine PC-Anwendung zur Verfügung, die etliche Tätigkeiten in der SAP Basis vereinfacht bzw. ermöglicht.

Wenn allerdings während der Verarbeitung der Heap-Speicher den im Systemparameter abap/heaplimit definierten Wert überschreitet, wird der Prozess nach dem Ende der Verarbeitung durchgestartet, um den HeapSpeicher wieder freizusetzen (siehe Abschnitt 6.1.4, »Technische Realisierung im Detail«).

So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.


Vereinbaren Sie, dass über die Antwortzeiten für die ausgewählten Transaktionen wöchentlich im Service Level Reporting berichtet wird.
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