SAP Basis Analyse von Hardware, Datenbank und ABAP-Applikationsserver - SAP Admin

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Analyse von Hardware, Datenbank und ABAP-Applikationsserver
Services ausführen
Grundlagen des Sizings sind detaillierte Erfahrungswerte über den Ressourcenbedarf von Benutzern und Transaktionen. Diese Erfahrungswerte veralten schnell angesichts neuer Applikations- und Rechnergenerationen, daher fokussieren wir uns in diesem Kapitel auf die Prozesse und Werkzeuge. Bei einem Sizing-Projekt sind mehrere Parteien im Boot: Das Kundenprojekt stellt das Mengengerüst, sprich die Anforderungen an konkurrierende Benutzer, Durchsatz bestimmter Transaktionen und erwartetes Datenvolumen, zusammen. Die Experten des Hardwarepartners erstellen ein Hardwareangebot – wenn nötig, unter Rückgriff auf Experten der SAP. Schließlich benötigen Sie als Projektleiter oder -mitarbeiter das Wissen über den prinzipiellen Sizing-Prozess, um unterschiedliche Sizing-Angebote und Aussagen kompetent vergleichen und bewerten zu können, die Möglichkeiten, Risiken und Grenzen einer Sizing-Aussage zu verstehen und schließlich eine fundierte Entscheidung zwischen den Hardwareangeboten zu treffen.

Auf einem Rechner mit 32 GB physischem Hauptspeicher möchten Sie eine Datenbankinstanz und eine SAP-Instanz konfigurieren. Für die Datenbankinstanz planen Sie einen Hauptspeicherbedarf von 10 GB ein. Damit verbleiben 22 GB für die SAP-Instanz. Daher sollten Sie initial den SAP Extended Memory zwischen 15 und 22 GB groß wählen.

Die SAP-Basis ist das Fundament eines jeden SAP-Systems. Viele nützliche Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite: www.sap-corner.de.
SCHAFFUNG NEUER ROLLEN
In der SAP-Onlinehilfe zur ABAP-Programmierumgebung und in der ABAP-Laufzeitumgebung (Transaktionscode SAT) finden Sie unter Tipps und Tricks ausführliche Informationen zur performanten ABAP-Programmierung, anhand der Sie sich mit den dort vorgestellten Codebeispielen vertraut machen sollten. In der Praxis gibt es immer wieder drei Programmierfehler, die zu einem hohen Hauptspeicher- bzw. CPU-Bedarf von Programmen führen: Fehlende REFRESH- bzw. FREE-Anweisungen - Mit den ABAP-Anweisungen REFRESH und FREE werden interne Tabellen gelöscht, und der allokierte Hauptspeicher wird freigegeben. Fehlen diese Anweisungen, werden unnötig Ressourcen blockiert, und die ausgeführten Operationen (READ oder LOOP) benötigen unnötig viel Zeit. Ineffizientes Lesen in großen internen Tabellen - Die ABAP-Anweisung READ TABLE ... WITH KEY ... erlaubt, in internen Tabellen zu suchen. Verwenden Sie diese Anweisung bei einer Standardtabelle ohne weiteren Zusatz, erfolgt die Suche sequenziell. Dies ist bei großen Tabellen ein aufwendiger Vorgang. Die Performance von Suchzugriffen wird wesentlich verbessert, wenn mit dem Zusatz ... BINARY SEARCH mittels binärer Suche gelesen wird. Dazu muss die Tabelle allerdings sortiert sein (siehe ABAP-Hilfe zur Anweisung READ TABLE). Die Performance von Operationen auf großen Tabellen optimieren Sie z. B. durch sortierte Tabellen (SORTED TABLE) bzw. Hash-Tabellen (HASHED TABLE). Wird ein READ-Befehl auf einer sortierten Tabelle ausgeführt, verwendet der ABAP-Prozessor automatisch eine binäre Suche. Wichtig ist, dass die Schlüsselfelder, die zur Suche verwendet werden, den Sortierkriterien der Tabelle entsprechen. Der Suchaufwand steigt bei einer sortierten Tabelle nur logarithmisch mit der Größe der Tabelle an. Konstante Zugriffskosten liegen bei Hash-Tabellen vor, falls die ABAP-Anweisung READ TABLE ... WITH TABLE KEY verwendet wird. Ein effizienter Zugriff auf Hash-Tabellen ist aber nur mit Angabe des vollständigen Schlüssels möglich! Geschachtelter Loop - Geschachtelte Loops werden häufig bei der Verarbeitung von abhängigen Tabellen verwendet (z. B. Kopf- und Positionsdaten). Handelt es sich bei HEADER und POSITION um Standardtabellen, loopt der ABAP-Prozessor für jeden Eintrag in der Tabelle HEADER über alle Einträge in der Tabelle POSITION und prüft für alle Einträge, ob die WHERE-Bedingung erfüllt ist. Dies ist insbesondere dann sehr zeitaufwendig, wenn die Tabellen HEADER und POSITION sehr viele Einträge enthalten. Verwendet man hingegen Tabellen vom Typ SORTED, ermittelt der ABAP-Prozessor die zu bearbeitenden Daten mit binärer Suche und iteriert nur über die Bereiche, die der WHERE-Bedingung genügen. Die Sortierung bringt allerdings nur Vorteile, wenn die WHERE-Bedingung die ersten Felder des Sortierschlüssels enthält.

Damit Fiori Applikationen den aufrufenden Usern entsprechend angezeigt werden, müssen entsprechende Fiori Berechtigungen in der PFCG gepflegt werden. Hierbei gibt es einige Punkte zu beachten. In diesem Artikel wird auf die notwendigen Berechtigungen zum Starten einer Fiori Applikation eingegangen. Zusätzlich wird kurz erklärt, wie die angezeigten Kacheln im Fiori- Launchpad über Rollen konfiguriert werden können. Zum Ausführen von Fiori Applikationen aus dem Launchpad und der in den OData-Services definierten Berechtigungsabfragen müssen auch die entsprechenden Fiori Berechtigungsobjekte in der PFCG gepflegt werden. Hier sind die Startberechtigungen für den OData-Service der Applikation im Backend-System sowie Berechtigungsobjekte für die Geschäftslogik der in der Applikation genutzten OData-Services relevant. Generell ist wichtig zu wissen, dass bei einer richtigen Implementierung von Fiori Berechtigungen sowohl Berechtigungen im Frontend-Server (Aufruf Launchpad, Starten der Kachel, usw), als auch entsprechende Berechtigungen im Backend-Server (Aufrufen der OData-Services aus dem Backend) gepflegt werden müssen. Dies wird in diesem Artikel noch genauer erläutert.

Mit "Shortcut for SAP Systems" werden Aufgaben im Bereich der SAP Basis vereinfacht und fehlende Funktionen des Standards ergänzt.

Somit ist ein Import in das Produktivsystem nicht mehr möglich.

So viele Informationen... wie kann man die aufheben, so dass man sie bei Bedarf wiederfindet? Dafür eignet sich Scribble Papers ganz hervorragend.


Es steht unter Windows ab SAPBasisversion 4.0, für Linux mit Version 6.20 und ab Version 7.40 für alle UNIX-Plattformen zur Verfügung.
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